Der Flieger zur Radball - WM in Japan steht für
Müller / Rossmann (RSG Ginsheim – Hessen) bereit
Die ideale Waldseehalle in Forst war Austragungsort des 2. Final – Five -Radballturniers 2011.
Neben der Bundesliga und nach der Deutschen Meisterschaft sind die „Final Five“ Spieltage die höchstdotierten Radballturniere für die Nominierung zur Weltmeisterschaft.
Dieses „2. Final Five“ war nun das Entscheidungsturnier und für alle Sportbegeisterten in der gesamten Region ein absolutes Radball – Highlight.
Ergebnisse/Tabelle
Bilder Final Five hier klicken
Der Radfahrerverein „Germania“ Forst 1911 e.V. feierte mit dieser Veranstaltung den sportlichen Höhepunkt des 100-jährigen Vereinsjubiläums im 850. Jahr der Gemeinde Forst.
Auf höchstem sportlichen Weltklasseniveau spielten nun die besten 5 Mannschaften (jeder gegen jeden) um die begehrten Qualifikationspunkte in der Waldseehalle –Forst.
Teilnehmer des Turniers waren die Radballteams
- RSV Gärtringen (Baden – Württemberg) amtierender Weltmeister
Uwe Berner / Mathias König
- SV Ehrenberg (Thüringen) amtierender Deutscher Meister
Rico Rademann / Mike Pfaffenberger
- RSG Ginsheim (Hessen) amtierender Deutscher Pokalsieger
Roman Müller / Marco Rossmann
- RMC Stein (Bayern) amtierender U23 Europameister
Gerhard Mlady / Bernd Mlady
- RV Oberfeld (Niedersachsen) amtierender Deutscher Vizepokalsieger Andre Kopp / Manuel Kopp Vizepokalsieger
Im Hinblick auf die WM-Teilnahme und auf die Qualifikation für den Weltcup 2012 konnten schon Entscheidungen fallen.
Zunächst waren die zahlreichen Besucher etwas traurig, dass der Ex-Weltmeister Mike Pfaffenberger verletzungsbedingt nicht angetreten ist und Rico Rademann sich mit seinem „Jugendpartner“ Mike Schroeter in Forst vorstellte. Ferner war das jüngste Team im Feld, Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Stein, insofern benachteiligt, dass man erst 17 Stunden vorher in Baj / Ungarn im EC-Finale U23 für den BDR (Bund Deutscher Radfahrer) auf der Fläche stand und der Reisestress den Spieler „noch ins Gesicht geschrieben“ stand.
Sportlich hatte der BDR-Rankingführende RSG Ginsheim die Riesenchance, einen weiteren Schritt in Richtung WM-Teilnahme zu machen. Am Ende wurde es sogar ein „Panthersprung“. Denn mit dem 2. Final-Five-Sieg in diesem Jahr holte man sich nicht nur wieder die optimalen 8 Rankingpunkte, sondern die Konkurrenz platzierte sich hinter ihnen so ideal, dass jetzt am 15.10.2011 bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt schon ein 4. Rang genügt, um aus eigener Kraft die WM-Tickets zu erlangen. Sofern man wider erwarten den 5. und letzten Platz belegen würde, so müsste der Deutsche Meister 2011 schon RV Gärtringen oder SV Ehrenberg heißen. Also das Fazit:“ Der Flieger nach Kagoshima steht für Roman und Marco (RSG Ginsheim) bereit“ und als Beigabe: Sie haben sich für den Radball-Weltcup 2012 bereits jetzt qualifiziert.
Frenetisch wurden sie vom Anhang aus Südhessen gefeiert.
Diesem absoluten Höhepunkt, dem Final-Five-Turnier ging ein internationales Junioren-/ sowie ein internationales Eliteturnier voraus.
Das mit Österreich, Tschechien und den heimischen Mannschaften sehr gut besetzte Teilnehmerfeld bei den Junioren konnte die Mannschaft aus Wendlingen für sich entscheiden. Den zweiten Platz belegte unsere Heimmannschaft Lutz Beste / Tobias Böttcher. Einen beachtlichen vierten Platz belegten unser Youngster - Team Paul Beste/Kevin Böser, die in der Verbandsrunde 2011 / 2012 als erste Jugendmannschaft der Vereinsgeschichte in der „Jugend-Oberliga“ Baden – Württemberg spielt.
Den dritten Rang erreichte St. Pölten und den fünften Platz belegte die junge Mannschaft aus Zlin.
Das folgende Eliteturnier mit 8 teilnehmenden Mannschaften aus Rumänien, Tschechien, Österreich und der Schweiz, sowie den deutschen Teilnehmern aus Wendlingen, Graben und Forst, boten in diesem hochdotierten Teilnehmerfeld „Radball vom Feinsten“.
Am Ende stellte Rumänen den Gesamtsieger. Auf Platz zwei und drei folgten die Schweiz und Tschechien. Die Ränge 4 bis 8 belegten Österreich 1, Österreich 2, Graben, Forst und Wendlingen.
Der RV „Germania“ Forst 1911 e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten, den Sponsoren und Gönnern, insbesondere aber bei den zahlreichen Zuschauern, die zum Gelingen dieser Highlight-Veranstaltungen beigetragen haben.